Schaufensterpuppen geniessen zur Zeit grosse Aufmerksamkeit. Gerade kürzlich habe ich gelesen, dass viele Puppen anscheinend Kameras integriert haben und Kunden ausspionieren. Wer also in Zukunft eine Message an eine Modekette hat, kann diese direkt der Puppe im Fenster mitteilen.
Doch heute möchte ich Euch von einer anderen Art Mannequin erzählen. In Schweden steht in einem Schaufenster nämlich eine Puppe, die doch tatsächlich gewisse reale Körpermerkmale aufweist. Breitere Hüften, physisch richtige Proportionen und weiche Übergänge. Die Puppe wurde fotografiert und von einer Frau auf die Facebook Seite von „Women’s Rights News“ geladen. Der Kommentar dazu: „They look like real women. The US should invest in some of these“
Innerhalb von wenigen Tagen wurde das Bild über 61’000 Mal geliket und zählt über 3200 Kommentare.
Zuerst gab es Gerüchte, dass die Puppe aus einem H&M Store stammt. H&M dementierte aber und meinte, „At this time, we are not using this type of mannequin, but we do not rule of the possibility of doing so in the future.”
Ich finde es natürlich schön, wenn die Schaufensterpuppen in Zukunft realer werden und ein echteres Bild der Mode vermitteln. Doch bis zum heutigen Tag habe ich mich noch nie mit so einer Plastikpuppe verglichen oder eine solche Figur bestrebt. Wäre ich Schaufenster-Dekorations-Chefin würde ich sowieso nur Blumen und Bilder von Babyhunden hinter die Glaswände stellen.
Wie seht ihr das? Ist dies ein Schritt in die Akzeptanz der durchschnittlichen Frauenfigur oder nur ein heuchlerischer Marketing-Gag?



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